Mittwoch, 28. Januar 2015

Krankenstand im Winterland



Zur Zeit bekomme ich täglich mindestens eine neue Hi-wie-gehts-Dir?-Ich-bin-krank-WhatsApp. Geht es Dir auch so? Ich habe daher das Gefühl, dass die Zielgruppe dieses Blogs gerade boomt. Tendenz steigend bis die weiße Pracht vor unseren Türen wieder verschwindet. Aus gegebenem Anlass dreht sich dieser Post daher um das Kranksein.

Unsere Must-haves dieser Tage: stimmungsaufhellende Taschentücher im Vintage-Design, Meerwassernasenspray im puristischen Plastflakon und eine heiße Wärmflasche.

Hat es auch Dich erwischt, deckst Du Dich besser gleich auf dem Rückweg vom Arzt mit einem Zeitschriftenvorrat ein. Zwar sind den ganzen Tag lang gescheiterten Existenzen bei trivialen Tätigkeiten und dem Treffen falscher Lebensentscheidungen im Fernsehen zu beobachten, doch könnte die schleichende Volksverdummung die erfolgreiche Wiederaufnahme der Arbeit letztlich erschweren.

Im Vergleich zu absichtlich freien Tagen, sind die Aktivitäten stark eingeschränkt. Das Bedürfnis nach Komfort steigt dagegen exponentiell. Ein paar Punkte sind zu beachten:

Don’t - den ganzen Tag im Schlafanzug verbringen

Auch der braucht mal eine Pause. Also gönn ihm entweder viel frische Lust oder ein Bad. Dann schläft es sich auch abends wieder gut.

Do - der Zwiebelschlabberlook

Hier ist alles möglich: weite Joggingshose oder anschmiegsame Thermoleggings, dicker Wollpulli oder leichtes Sweatshirt. Oder auch alles übereinander, denn der Zwiebellook bringt die nötige Flexibilität. In Hitzewellen als Folge exzessiven Teetrinkens und zu heißer Wärmflaschen kannst Du eine Schicht nach der anderen abwerfen. Im fröstelnden Fieberwahn kehrt sich der Prozess wieder um.

Für alle, die sich darüber geärgert haben, wie teuer die neue Skiunterwäsche war, bieten Krankentage die Gelegenheit diese Anschaffung schneller zu amortisieren. Hier haben wir ein Keypiece für die kalte Jahreszeit, das weder zwickt, noch rutscht und klimatechnisch optimiert ist. Da es meist in dezenten Farben daherkommt, lässt es sich fröhlich kombinieren.

Mein Tipp: Nie wieder kalte Knie mit Overknee

Was haben wir Julia Roberts in Pretty Woman bewundert! Nicht nur, weil sie wunderhübsch ist. Vor allem wegen ihres gesunden Menschenverstands in puncto Kleidung: Es ist Nacht, ein kühler Wind streicht durch die Straßen. Wir befinden uns zwar in LA, doch ist es offensichtlich so frisch, dass, wer es sich leisten kann, über seinem Designeranzug einen Mantel trägt. Vivian Ward ist berufsbedingt leider extrem leicht bekleidet. Um einer kältebedingten Blasenentzündung vorzubeugen, trägt sie dennoch vernünftiges Schuhwerk, das bis sie bis über die Knie warm hält. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen und endlich Schluss machen mit frierenden Knien. In der Homestyle-Variante gibt es Overknees in Strumpfform. Mittlerweile ist hier eine zufriedenstellende Vielfalt geboten:



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