Dienstag, 10. Februar 2015

Tupperabend Next Generation


Wenn unsere Mütter sich früher zu Tupperabenden getroffen haben, wären wir am liebsten mitgegangen. Jedenfalls mir ist es als Kind so gegangen. Nicht weil ich mich so für ultrahoch erhitzbaren Kunststoff interessiert hätte, sondern weil ich wusste, es gibt Knabberzeug und ich müsste dann wohl kaum um 8 ins Bett. 

Nun ist meine Generation nicht mehr Hausfrau genug, um sich einen ganzen Abend lang für Plastikschüsseln zu begeistern. Deshalb gibt es den Verkaufsabend 2.0 und der heißt Trunk Show. Während Home-Shopping sonst im Lotter-Look auf dem Sofa stattfindet, zieht man sich zu einer Trunk Show hübsch an, trifft Bekannte, trinkt Sektcocktails und kann den ganzen Abend Schmuck anprobieren. Also das finde ich klasse.

Nun durfte ich gestern mal in einer Runde junger Mütter Mäuschen spielen. Da habe ich außer einer bescheidenen Schmuckbestellung, die in 3 bis 5 Werktagen bei mir eintrifft, auch etwas gelernt. Es geht gar nicht so sehr um den Schmuck. Es ging auch früher nicht um Tupper, Hara oder Avon. Es ist - und darum durften wir nicht mit - ein Abend ohne Kinder. 

Fernab der Sonnenscheinsonaten, die Kinderlose oft vorgespielt bekommen, entpuppen sich Mütter unter sich als ein erfrischend offenes Informationsforum über Trotzphasen, Schlafentzug und die Tatsache, dass Männer es doch so viel einfacher haben, sich mal einen Abend freizunehmen. Also: Macht mehr Trunk Shows!



Der Schmuck ist übrigens toll. Die Marke heißt Stella & Dot und kommt aus den Staaten. Alles lässt sich auch online bestellen, aber so ein Mädelsabend macht natürlich mehr Spaß ...



Bild: www.stelladot.de

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